Kopfsache

Kopfsache

 

Emotionen sind Kopfsache. Was passiert genau im Gehirn?

Das limbische System ist das emotionale Bewertungssystem unseres Gehirns, unser „Emotionsgehirn“. Hier entstehen unsere Gefühle. Lange bevor das Frontalhirn einen klugen Gedanken fassen kann, hat das limbische System die Situation bereits bewertet und entschieden, ohne dass wir uns dessen bewusst sind.

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Die Steuerungsmöglichkeiten unseres Großhirns sind begrenzt. Wenn etwas Angst macht und der Stresspegel unangenehm steigt, ergreift das limbische System das Kommando und die Vernunft wird ausgeschaltet. Äußerer und innerer Stress versetzen unser limbisches System in Alarm. Wenn wir nicht mehr abschalten können und Mühe haben, zur Ruhe zu kommen, wenn wir uns mit unrealistischen Selbstansprüchen quälen, dann fällt es uns schwer, auf Ressourcen zuzugreifen, über die wir normalerweise verfügen.

Die Amygdala – „Alarmglocke des Gehirns“

In jeder Situation, in der wir uns befinden, gleicht die Amygdala Informationen ab, die früher schon einmal erlebt wurden. So werden z. B. stressende Erlebnisse in der Amygdala abgespeichert. Tritt eine ähnliche Situation auf, erkennt sie diese und schlägt „Alarm“, indem sie beispielsweise Stresshormone wie Adrenalin oder Noradrenalin ausstößt. Die Folge sind die entsprechenden emotionalen Zustände wie Trauer oder Wut sowie körperliche Zustände, wie Herzrasen oder Schwindel.

Wie verarbeitet das Gehirn all die erlebten Eindrücke im Normalfall?

In über 95 Prozent aller Fälle bauen wir in unserem Leben Stress, Angst und Aufregung durch unsere mentalen Eigenkräfte ab. Von ganz allein pendeln wir uns wieder ein und „kommen über die Sache hinweg“. Wir vergessen das Ereignis zwar nicht, aber das Erlebnis gehört der Vergangenheit an.

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Und das passiert so: Die Erlebnisse des Tages bewältigen wir in der Nacht im Rahmen der REM-Phasen (Rapid Eye Movement): Während wir träumen, bewegen sich die Augen unter den Lidern schnell hin und her, in diesen Momenten erfolgt im Schlaf die Informationsverarbeitung. Manchmal reichen die „normalen“ REM-Phasen jedoch nicht aus, um gewisse Ereignisse zu verarbeiten. Dies passiert den gesündesten Menschen und ist in der heutigen Zeit auf Grund der hohen Veränderungs- und Leistungsgeschwindigkeit völlig normal. Es kommt zu einer Blockade beider Gehirnhälften.

Die nicht verarbeiteten Stresserlebnisse können unterschiedliche Auswirkungen auf das allgemeine Wohlbefinden und die Lebensqualität haben: blockierende Emotionen wie Ängste, Unsicherheit oder Selbstzweifel, verminderte Leistungsfähigkeit im Beruf oder auch beim Sport, Blockaden, innere Unruhe, Konzentrationsschwierigkeiten, emotionaler Rückzug usw. Allerdings können sich nicht verarbeitete Stresserlebnisse nicht nur auf die mentale Gesundheit negativ auswirken – allein beim Gedanken an das Erlebte werden viele von Kopfschmerzen, Schwindel oder Magen-Darm-Beschwerden geplagt. Nicht selten führen sie sogar zu einer Vermeidungshaltung bestimmter Situationen.

Was tun, wenn die automatische Verarbeitung nicht perfekt läuft?

Zur Bewältigung eines Konfliktes und zum erfolgreichen Stressmanagement benötigen wir die optimale Zusammenarbeit beider Gehirnhälften. Die Lösung besteht also darin, beide Gehirnhälften wieder in Verbindung zu bringen, denn dann heilt das Gehirn sich von selbst.

Hier setzt die Coaching Methode wingwave® an: Um die blockierten Verarbeitungsmechanismen wieder anzustoßen, werden die REM-Phasen des Schlafes im Wachzustand „nachgeholt“. Durch das sogenannte „Winken“ des Coaches vor den Augen des Klienten, wird die Informationsverarbeitung im Hirn wieder angeregt. So initiieren die Augenbewegungen einen äußerst schnellen Verarbeitungsprozess.

Was ist wingwave®?

wingwave® ist ein sehr effektives Leistungs- und Emotions-Coaching und wirkt durch eine Kombination aus bewährten psychologischen Coaching-Elementen. Die Methode basiert auf Erkenntnissen der Neurobiologie und der Gehirnforschung und setzt genau dort an, wo Stress im Körper entsteht: im limbischen System. Studien an der Universität Hamburg, ander Medizinischen Hochschule Hannover und an der Deutschen Sporthochschule Köln haben die Wirksamkeit von wingwave® bestätigt. Die Methodebesteht aus:

  • Bilaterale Hemisphärenstimulation: links-rechts Impulse zur Verbesserung der Koordination beider Gehirnhälften (am bekanntesten ist EMDR, die Stimulation rascher Augenbewegungen, die für die erholsamen REM-Schlafphasen typisch sind),
  • Neurolinguistisches Programmieren (NLP): NLP bietet eine Vielfalt von Methoden zur Veränderung des Befindens und des eigenen Verhaltens,
  • Myostatik-Test: kinesiologischer Muskeltest zum optimalen Ablauf des Coachingprozesses. Er hilft, den exakten Auslöser des Stresses und der unangenehmen Emotionen zu identifizieren.

Durch schnell geführte Augenbewegungen lösen sich binnen kurzer Zeit unangenehme und störende Erinnerungen, Ängste und Unsicherheiten auf und wandeln sich in emotionale Stärke.

Die Wirkung beruht auf einer ganzheitlichen „Gehirnbenutzung“. Einfach. Effizient. Nachhaltig.